| Informationen und Begriffe über den Digitale Sattelitenempfang | |||||
| Digital - Receiver, weiche Typen gibt es ? | |||||
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1. Die Free- to- Air-Receiver können als Nachfolger der heutigen analogen Satelliten - Receiver bezeichnet werden. Mit ihnen ist der Empfang unverschlüsselt abgestrahlter, also sogenannter Free- to- Air- Programme möglich. Anders als bei analogen Geräten kann bei digitalen FTA -Receivern kein Decoder für verschlüsselt abgestrahlte Programme extern angeschlossen werden. Ein FTA- Receiver ist daher die richtige Wahl für diejenigen, die an Pay-TV grundsätzlich nicht interessiert sind und dies auch für die Zukunft ausschließen.
2. Bei DVB-Receiver mit Common- Interface ( Ci ) sind die Geräte mit der größtmöglichen Zukunftssicherheit. Se ermöglichen den Empfang unverschlüsselter Programme und können zusätzlich mit CA Modulen für beliebige Verschlüsslungssysteme und andere Anwendungen nachgerüstet werden. 3. Die DVB-Receiver mit CA - Modul ( CAM) verfügen über ein fest eingebautes, nicht auswechselbares Decodier-Modul, das preisgünstiger ist als ein auswechselbares CA -Modul. Die Geräte ohne zusätzlichem CI können neben den frei abgestrahlten Programmen Sender empfangen werden, die ein bestimmtes Verschlüsslungssystem nutzen. Solche Receiver sind die richtige Wahl für diejenigen, die auf Dauer nur an Programmen interessiert sind, die eine einheitliche Codierung nutzen
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Die gebräuchliche Abkürzungen der Digitaltechnik und was sie bedeuten |
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CAM = Conditional Access Modul. Ein mit Kartenleser ausgestattetes Modul, das zum Entschlüsseln von codiert abgestrahlten Pay-TV-Programmen dient. Für jede Verschlüsslungsnorm, z.B. lrdeto, Viaccess, Seca/Aston, Conax, Cryptoworks und andere, wird ein eigenes CAM benötigt. Ein CAM weist einen Schlitz auf, in den die Smartcard des betreffenden Programmanbieters eingeschoben werden kann. Cl = Common Interface, einheitliche, genormte Schnittstelle (Steckplatz) in digitalen Satellitenreceivern, an die eine PCMCIA-Steckkarte, z.B. ein )CA Modul zum Entschüsseln von Pay-TV-Programmen angesteckt werden kann. DVB = Digital Video Broadcasting, Standard für die digitale Obertragung von Fernsehsignalen. DVB-Receiver = Digital-Receiver EPG = Electronic Programm Guide, also elektronischer Programmführer. Er ist gleichzeitig Bedienoberfläche des Receivers und Programmzeitung. Da die Programmanbieter unterschiedliche EPG's verwenden, sollte ein guter Digital-Receiver über ausreichend Speicherplatz verfügen, um die Software mehrerer EPG's laden und speichern zu können. Free-to-air-Box: Receiver, der ausschließlich unverschlüsselt abgestrahlte, also freie Programme empfangen kann. Ein Free-to-Air-Receiver verfügt also nicht über ein CAM oder ein Common- Interface . Irdeto = Häufig verwendetes Verschlüsslungssystem. Es wird z.B. von griechischen Programmanbieter bevorzugt und in einer Variante Namens "beta' auch von Premiere World genutzt. Irdeto- Module für die CI- Schnittstellen sind verfügbar, jedoch nur als sogenannte "Allcam- Versionen für Premiere- World-Karten geeignet (ohne Garantie bzgl. senderseifiger Softwareänderungen). Der Inhaber der Rechte für die Irdeto- Verschlüsslung ist die der Kirch-Gruppe zuzurechnende Firma Betaresearch, die wegen ihrer vergleichsweise strikten Lizenzpolkick auch des häufigeren im Kreuzfeuer der Kritik steht. MPEG = Moving Picture Expert Group, Datenreduktions- Verfahren, mit dem digitale Fernsehsignale komprimiert werden, um mit sehr geringem Bedarf an Speicherplatz bzw. Bandbreite übertragen werden zu können. Standard für Digital- TV in Europa. PCMCIA = Steckkarte zum Einschieben in einen Slot (Steckplatz) eines Digital-Receivers mit Cl. Eine PCMCIA kann zum Beispiel ein CAM, eine Speichererweiterurig, für Videospiele etc. enthalten. Open-TV = Betdiebssystem für Digital-Receiver, derzeit genutzt z.B. von ARD und RTL. Die zugrundeliegende Software ist für jeden Anwender offengelegt. Sie ermöglicht die Nutzung der zugehörigen sehr intelligenten Programmführer, letztlich vergleichbar mit einem Videotetext System mit hochauflösender Graphik. Viaccess = Ist ein häufig verwendetes Verschlüsslungssystem. Genutzt wird dieses System vor allem von französischen, kroatischen, slowenischen und russischen Programmanbietern. Inhaber der Rechte für die Viaccess- Verschlüsslung ist die France Telecom, die im Interesse eines einheitlichen Standards und einer weiten Verbreitung restriktionsfrei sehr offen Lizenzen vergibt.
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