Alle Fragen zu Set Top - Boxen für das Kabel  Fernsehen 

DVB ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting (englisch  für digitale Fernsehübertragung). DVB beinhaltet verschiedene Normen zur Übertragung digitaler Inhalte. Neben den Ton- und Bilddaten werden Signale mitgeschickt, die eine Fülle an Zusatzinformationen enthalten wie z.B. Mehrkanalton, Raumklang, elektronische Programmzeitschriften, Teletext oder Hintergrundinformationen  zu einer laufenden Sendung.  Die DVB-Normen werden nach den Übertragungswegen und -arten eingeteilt:       
- DVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellite) für die Übertragung durch Satelliten,      
- DVB-T (Digital Video Broadcasting -Terrestial) für die Übertragung durch terrestrische Sender             
- DVB-C (Digital Video Broadcasting - Cable) für die Übertragung    über Kabelnetze.

 

    

Bei allen Übertragungswegen, ob per Satellit, Kabel oder terrestrischen Sendern, ist die Übertragungskapazität begrenzt und teuer. DVB sorgt dafür, dass vier bis acht digitale Fernsehprogramme in einem herkömmlichen, analogen Fernsehkanal  Platz finden. So erhöht DVB die Programmauswahl für den Zuschauer und senkt gleichzeitig die Verbreitungskosten für den Rundfunkanbieter.
Mehr Programme             
ARD Digital bietet 18 Fernseh- und 22 Hörfunkprogramme, ZDF Vision 10 Fernseh- und 3 Hörfunkprogramme die Sie im Kabel kostenlos und unverschlüsselt empfangen können. Premiere strahlt neben 28 Fernsehkanälen auch 21 Nonstop-Hörfunkkanäle ohne Werbeunterbrechung aus. Darüber hinaus können Sie je nach Wohnort eine Vielzahl  fremdsprachiger Programme empfangen.
Zusätzliche Dienste und Informationen Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie durch die digitale Technik auch weitere Dienste und Informationen zusätzlich zum Fernseh- und Hörfunkprogramm empfangen können. Dazu gehören:    
- Teletext,
- elektronische Programmführer,
- Raumklang (z.B. Dolby Digital),
- Mehrkanalton,
- Filme auf Abruf (Pay per view),
- Abonnenten- bzw. Bezahlfernsehen (Pay-TV),
- interaktive TV-Portale,
- zeitversetzte Ausstrahlung für ein Programm,
- verschiedene Kameraperspektiven bei Live-Übertragungen
- und weitere.
Beste Bild- und Tonqualität
Die Übertragung der Bild- und Tonformate erfolgt im MPEG-2-Format, das auch für Filme auf DVD verwendet wird.

 

Um digitale Programme (DVB) empfangen zu können, benötigen Sie ein Fernsehgerät miteingebautem  Empfangsmodul oder einen zusätzlichen Digital Receiver (Set-Top-Box).Ein Digital Receiver ist ein Zusatzempfänger der zwischen Kabelanschluss und das vorhandene Fernsehgerät geschaltet wird. Er  empfängt die digitalen Daten, decodiert sie und gibt ein normales Fernsehsignal das vorhandene Gerät weiter. 

Anschlussempfehlung : Sie können einen solchen Digital Receiver unter den Bezeichnungen, Kabelreceiver, Set-Top-Box,

Digitaldecoder oder auch Kabelbox im Fachhandel kaufen. Zudem werden auch Steckkarten für den

PC angeboten. Ein bekannter und in Deutschland weit verbreiteter Digital Receiver für DVB ist die D Box und 

deren Nachfolger, die dBox2. Je nach Übertragungsweg benötigen Sie unterschiedliche dafür geeignete  Decoder

 

 

Achten Sie darauf, dass der Digital Receiver zu Ihrem Anschluss  daheim passt. DVB-C ist richtig, wenn Sie einen Kabelanschluss haben. Die Smartcard sollte sich bequem von vorne einstecken lassen, damit  Sie den Digital Receiver nicht erst aus dem Regal nehmen müssen,   um die Smartcard zu ziehen. Der Digital Receiver sollte über eine funktionierende Update-Funktion  verfügen. Nur dann kann die Software vom Hersteller aktualisiert  werden. Heimkino-Fans legen großen Wert auf einen Digitalton-Ausgang,  in Form einer Cinch-Buchse (elektrisch) oder in Form eines optischen   Ausgangs, den man an der Schutzkappe auf dem Ausgang erkennt. Der Digital Receiver sollte mindestens mit zwei Scartbuchsen ausgestattet sein damit Sie TV-Gerät und Videorecorder gleichzeitig anschließen  können. Wenn Sie Premiere sehen möchten, ist es wichtig, dass das Gerät   mit dem Zertifikat „geeignet für Premiere" versehen  ist. Auf Nummer Sicher gehen Sie, wenn Sie sich vorher mit Ihrem Kabelnetzbetreiber beraten. Dann wird der Digital Receiver-Kauf auf jeden Fall zum  Erfolg.

 

 

Mit Hilfe einer Smartcard können Sie verschlüsselt ausgestrahlte Programme entschlüsseln. Meist geht es dabei um kostenpflichtige Inhalte  wie etwa bei dem Programmangebot von Premiere: Nur wer für das Programm zahlt, kann die Sendungen sehen.  Um verschlüsselte Programme empfangen zu können, benötige Sie in jedem Fall einen Digital-Receiver (Set-Top-Box) als Empfangsgerät, der über die entsprechende Entschlüsselungssoftware verfügt, und eine sogenannte Smartcard, die eine Entschlüsselung vornimmt. Schließt ein Zuschauer zum Beispiel ein Abo bei Premiere ab, erhält er eine entsprechende Smartcard. Ähnlich verfahren Kabelnetzbetreiber, wenn ein Zuschauer eines oder mehrere der angebotene  Programmpakete empfangen will.

 

 


Folgende Programmpakete können Sie ohne zusätzliche monatliche Kosten empfangen:              
ARD Digital            
ZDF Vision            
Columbus TV
Andere Angebote sind kostenpflichtig wie zum Beispiel die Angebote von Premiere oder fremdsprachige  Programmpakete.

 

 

Die Kosten für einen Digital-Receiver (Set-Top-Box) belaufen sich zur Zeit zwischen 59 Euro und 200 Euro, je nach Typ und Ausstattung. In Verbindung mit einem Premiere-Abonnement erhalten Sie sehr günstigen  einen Digital Receiver.

 

 


            

Ein Vorteil der digitalen Technik ist, dass Zusatzinformationen zu jedem Programm ausgesendet werden. Aktuelle Digital Receiver werten diese Informationen aus und stellen sie in einer elektronische Programmzeitschrift zusammen. So bekommen Sie schnell einen Überblick, welche Nachrichten  z.B. in der nächsten Stunde gesendet werden. EPGs lassen sich sogar so programmieren, dass Sie an bestimmte Sendungen erinnert  werden. Ebenfalls können passende Videorecorder angesprochen werden und Sendungen aufnehmen.
              
 Seitenanfang          

www.Hanses-tv.de

www.Hanses.Info

www.Oeventrop.Info